Zeitarbeit Tarifverhandlung im September zwischen BAP/iGZ und DGB-Gewerkschaften ergebnislos!

Die Arbeitgeber wiesen die gewerkschaftlichen Forderungen als „überzogen“ und „zu teuer“ zurück. Ihre Begründung: Die Konjunktur schwächelt, die Leiharbeit geht zurück. Sie forderten, dies in den Tarifverhandlungen stärker zu berücksichtigen.

Sie zeigten eine vage Verhandlungsbereitschaft, ohne ein konkretes Angebot zu machen.

 

"Beim nächsten Verhandlungstermin am 29.Oktober muss sich die Arbeitgeberseite deutlich auf uns zu bewegen und ein konkretes Angebot auf den Tisch legen“, fordert Juan-Carlos Rio Antas, der als Vertreter der IG Metall die Tarifverhandlungen mit führt. „Einen Stillstand in der Branche darf es nicht geben. Die Leiharbeit muss endlich zu einer Branche mit guten Löhnen und guten Arbeitsbedingungen werden und die Löhne müssen deutlich steigen.“

 

Die Forderungen der Gewerkschaft im Detail:

  • 8,5 Prozent mehr Geld
  • Erhöhung des Weihnachts- und Urlaubsgelds – von derzeit insgesamt 300 Euro auf ein volles 13. Monatsgehalt, mit einem Bonus für Gewerkschaftsmitglieder.
  • Mehr Urlaub: zunächst 28 Tage (bisher nur 24 Tage im ersten Beschäftigungsjahr), nach dem zweiten Jahr 30 Urlaubstage im Jahr.

Höhere Zuschläge: Leiharbeitsbeschäftigte sollen mindestens dieselben Zuschläge - etwa für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit - erhalten wie die Stammbeschäftigten ihrer Entleihbetriebe.

Quelle HP der IG Metall